Am 20. September werden die wöchentlichen #FridaysForFuture Streiks global ausgeweitet: Nicht nur Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen und viele mehr werden mit Plakaten und Transparenten die Politiker*innen ihres Landes zu mehr Engagement für unser Klima, unsere Umwelt und unsere Zukunft auffordern – auch die Wirtschaft will ein Zeichen setzen: Unter dem Titel #EntrepreneursForFuture oder auch #CompaniesForFuture haben sich bereits 2300 Unternehmen und Unternehmer*innen zusammengetan, um auf die Klimakrise und die Notwendigkeit zum Handeln aufmerksam zu machen. Wenn du dich als Unternehmen oder Entrepreneur auch für das Klima einsetzen möchtest, kannst du schon mit ein paar Klicks und Pinselstrichen den globalen Klimastreik unterstützen und deine Mitarbeiter*innen für Klimaengagement begeistern.

Online streiken

Um dein Engagement nach außen zu zeigen, hat die Webseite zum deutschen Bündnis Klimastreik ein Medienkit mit Pop Ups und Bannern bereitgestellt, die auf der Firmenhomepage platziert oder über soziale Medien geteilt werden können. Zahlreiche weitere Materialien vom Video bis zum Werbetext findest du auf der internationalen Seite des Klimastreiks. Auch in der Signatur deiner Firmen-Emails kannst du die Banner integrieren und zum Streik aufrufen. Wer besonders mutig ist, kann für den ultimativen Online-Streik seine Webseite 24 Stunden lang durch eine Kampagnenseite des digital climate strike ersetzen und so offiziell ein Statement zum aktuellen Klimakurs abgeben.

Fridays For Future Aktivist*innen einladen

Zwar wurde für den 20. September zum globalen Klimastreik aufgerufen, tatsächlich ist aber eine ganze Aktionswoche geplant. Für die restlichen vier Tage an denen gearbeitet wird, kannst du über ein Referent*innen-Portal junge Aktivisten*innen von Fridays For Future oder andere Experten*innen zum Thema Klimaschutz einladen und so deine Mitarbeiter*innen über den Klimawandel informieren. Auf dem Stundenplan steht dabei auch ein gemeinsames Brainstorming darüber, wie man selbst klimafreundlich leben kann. Weitere Informationen und Materialien dazu gibt es auf der Kampagnenseite der GLS Bank zum Klimastreik. 

Gemeinsam zur Demo

Gib deinen Mitarbeiter*innen nicht nur frei, sondern verabredet euch für einen gemeinsamen Streik-Firmenausflug. Wenn du und deine Kolleg*innen Lust haben, überlegt euch doch ein Thema für ein “Unternehmensoutfit”. So sieht jede*r gleich, dass ihr zusammengehört und gemeinsam für den Klimaschutz einsteht. Sieh es als Happening: du wirst dabei viel Neues über deine Kolleg*innen erfahren und dein Team wird zusammenwachsen. Auf der GLS Kampagnenseite gibt es übrigens auch die Möglichkeit, sich mit anderen Organisationen zusammenzuschließen. So kannst du beim Protestieren direkt noch Netzwerken! Übrigens: Die #EntrepreneursForFuture in Berlin haben sich beim Vorbereitungstreffen auf den “Business Look” geeinigt, um auch von der Kleidung her als “die Wirtschaft” wahrgenommen zu werden.

Bastelstunde

Wenn du gemeinsam mit deinen Mitarbeiter*innen zum Streik gehst, gehört eine ordentliche Ausstattung mit Plakaten und Schildern zum guten Ton. Zwar stellen die FFF-Webseite und deren Kooperationspartner schon einige Vordrucke bereit, noch mehr motivierst du allerdings deine Kolleg*innen wenn ihr selbst kreativ werdet und gemeinsam Sprüche entwickelt. Die Schilder dürfen übrigens danach wieder zur Arbeit mitgenommen werden und die Fassade des Gebäudes schmücken – als sichtbares Engagement deines Unternehmens. Je nachdem welches Unternehmen du leitest, hast du unter Umständen besondere Möglichkeiten und spezielles Equipment, das Privatpersonen nicht haben. Überlege dir, wie du sie nutzen und so den Streik noch effektiver unterstützen kannst! 

Vorsicht beim Streikaufruf! 

Aber Obacht auch an alle Unternehmer*innen, die andere zum Streik aufrufen! Fordert ihr nämlich Mitarbeiter*innen anderer Firmen gezielt zum Streik auf, da ihr deren Firmenpolitik kritisiert, kann dieses Unternehmen von euch Schadensersatz verlangen. Ein Beispiel: die GLS als nachhaltige und ökologische Bank selbst gibt ihren Mitarbeiter*innen zum Streik frei. Wenn sie aber nun Mitarbeiter*innen ANDERER, nicht nachhaltiger Banken gezielt zum Streik auffordern würde, könnte diese andere Bank Schadensersatz für die ausgefallene Arbeitszeit ihrer Angestellten verlangen. 
Haltet euren Aufruf daher allgemein und ruft nicht zum Streik gegen ein bestimmtes Unternehmen auf. Appelliert stattdessen an andere Unternehmer*innen, ihren Mitarbeiter*innen sanktionslos frei zu geben, um an der Demonstration teilzunehmen – denn das ist natürlich möglich! Mehr zu den juristischen Feinheiten beim politischen Streik könnt ihr bei #EntrepreneursForFuture  nachlesen. 

Schließt euch zusammen

Mittlerweile gibt es viele Gruppierungen, die sich mit Fridays for Future solidarisiert haben. Bewegungen wie #EntrepreneursForFuture unterstützen die Forderungen von FFF und kämpfen Seite an Seite mit etwa Wissenschaftler*innen (#ScientistsForFuture), Anwält*innen (#LawyersForFuture) oder aber mit den Eltern der streikenden Schüler*innen, den #ParentsForFuture. Einige Unternehmer*innen von #EntrepreneursForFuture haben sich nicht nur dazu bereit erklärt am 20. September mit ihrer Belegschaft streiken zu gehen, sie stellen ihre Mitarbeiter*innen für diesen Tag sogar unter Fortzahlung des Lohns frei. Auch einige GoodCompanies sind am 20. September dabei:

• VLOG

• avesco

• Deutsche Umweltstiftung

• Ecosia GmbH

• INVERS GmbH

• Wigwam eG

• betterplace.org

• ReNatour

• The Generation Forest (Waldmenschen eG)

• the nu company GmbH

• Naturstrom AG

• urgewald

• gfa | public

• Lemonaid

• Diversicon Innovation gGmbH

• vostel volunteering

Solarimo

TMG Research gGmbH

• Quartiermeister

• GLS Bank 

 GLS Treuhand e.V.

• Pangaea Life

• Nachhaltiger leben in Berlin 

• betterplace.org  

• Naturstrom  

• Original unverpackt 

• Ostmost

• Sir Plus

• soulbottles

• Oxfam Deutschland

• Greenpeace

• NABU

• Stiftung WWF Deutschland

• Amnesty International

• ADFC

• Deutsche Welthungerhilfe

• Green City

• Veganz

Diakonie

• Klara Grün     

• Brot für die Welt

• Sustainable natives

• ooshi

• Lebenskleidung

• i+m Naturkosmetik

• braintreeacademy GmbH

• Chancen eG


Welche Unternehmen sich sonst noch dazu bereit erklärt haben ihre Mitarbeitenden am 20. September frei zu stellen, erfährst du auf der Webseite von FridaysForFuture

#GoodJobsForFuture

Auch wir bei GoodJobs haben beschlossen am 20.09. gemeinsam mit den #FridaysForFuture Schüler*innen und vielen mehr auf der ganzen Welt für das Klima zu demonstrieren. Darüber hinaus haben wir überlegt, wie wir mit unseren Mitteln die Aktion unterstützen können. Deshalb haben wir uns mit Nachhaltiger leben in Berlin zusammengetan und veröffentlichen kostenlos Stellenausschreibungen aller (potenziellen) GoodCompanies, die mitstreiken! So geht’s: Offiziell als Unterstützer anmelden und hier als Selbsteinsteller mit dem Gutscheincode “Klimastreik” die Jobanzeige veröffentlichen.