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Ganzheitliche Gesundheit als Unternehmensvision bei InnoNature
Wir haben Julia und Gil von InnoNature gefragt, wie sie ihre Leidenschaft zum Nahrungsmittelergänzungs-Business machten und was sie auf ihren Weg lernten.
Online-Fundraising ist das Herzstück vieler gemeinnütziger Organisationen. Aber was genau macht man in diesem Job eigentlich? Luise hat ihren GoodJob als Leiterin Kommunikation und Fundraising bei CORRECTIV gefunden und erzählt uns von ihrem Arbeitsalltag.
Fundraising ist das Herzstück vieler gemeinnütziger Organisationen. Ohne engagierte Fundraiser würden zahlreiche NGOs, Vereine und Stiftungen nicht existieren können.
Aber wie sieht der Berufsalltag im (Online-)Fundraising wirklich aus? Wir haben mit Luise Lange-Letellier, Leitung Kommunikation & Fundraising von CORRECTIV, gesprochen. Sie verrät, was den Job so besonders macht, wie die Arbeit bei CORRECTIV aussieht und welche Frage sie auf Parties am häufigsten zu ihrem Job hört.
Mein Name ist Luise, ich bin 32 Jahre alt und lebe in Berlin. Mittlerweile leite ich das Team Kommunikation & Fundraising bei CORRECTIV.
Meine Reise hier begann als Werkstudentin, und über viele Jahre habe ich mich intensiv mit Online-Fundraising beschäftigt. Auch wenn meine Aufgaben heute breiter gefächert sind, bleibe ich im Herzen Fundraiserin.
Mein Ziel ist es, Menschen für die Arbeit unseres gemeinwohlorientierten Medienhauses zu begeistern – idealerweise so sehr, dass sie sich dazu entscheiden, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen. Denn nur dank unserer starken Community bleibt unser unabhängiger Journalismus möglich.
Ich habe Soziologie studiert und mich schon früh für soziale Bewegungen und die Möglichkeiten des digitalen Engagements interessiert. Während meines Studiums habe ich studentische Seminare zu diesen Themen organisiert und bin schließlich bei CORRECTIV eingestiegen. Seit meinem Start konnte ich Strukturen mit aufbauen und bin mit der Organisation und den Aufgaben gewachsen. Das was ich heute tue, habe ich mir mit meinen Kolleg*innen zu großen Teilen selbst beigebracht.
Spendenfinanzierter Journalismus war, als ich bei CORRECTIV angefangen habe, für viele Menschen etwas Neues. Für Zeitungsabos bezahlen, klar. Für den Regenwald spenden, das versteht jede*r. Wir haben uns in den vergangenen Jahren viel Mühe gegeben, Menschen zu erklären, wie wichtig es für unabhängigen Journalismus ist, durch Spenden finanziert zu werden. Bei CORRECTIV achten wir nicht auf Klicks und schalten keine Werbung. Wir recherchieren, was wichtig in der Gesellschaft ist. Von Politik-Affären bis hin zur mangelhaften Situation bei Frauenhäusern.
Mein Team und ich tragen die Verantwortung für eine der wichtigsten Säulen der Finanzierung unserer gemeinnützigen Organisation – eine stabile finanzielle Basis ist essenziell für die Unabhängigkeit unserer Arbeit. Der Joballtag besteht aus der Planung und Umsetzung digitaler Spendenkampagnen. Dazu gehören beispielsweise Spendenaufrufe über verschiedene Kanäle: per E-Mail, auf unserer Webseite, in sozialen Netzwerken, aber auch offline bei Veranstaltungen. Ein großer Teil der Arbeit ist auch die kontinuierliche Analyse und die Optimierung auf Basis von Daten.
Fundraising funktioniert oft nur im Team: Wir arbeiten eng mit unseren Redaktionen und anderen Projektteams zusammen, beispielsweise im Bereich Medienbildung. Es ist wichtig, immer zu wissen, was wir aktuell kommunizieren können, um unsere Unterstützer*innen auf dem Laufenden zu halten. Unsere Arbeitsweise ist sehr agil – oft müssen wir schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren.
Ja, absolut. Der Einsatz für eine starke Demokratie ist wichtiger denn je. Journalismus und Medienbildung haben eine enorme Kraft – sie decken Missstände auf, informieren die Gesellschaft und bieten Orientierung. Durch meine Arbeit kann ich direkt dazu beitragen, dass diese wichtige Arbeit möglich wird.
Organisationen und Menschen, die sich klar positionieren – gegen Rechtsextremismus beispielsweise – sind heutzutage immer wieder Hass und Hetze ausgesetzt. Das gehört leider auch zu unserem Arbeitsalltag. Dazu kommt, dass der Hass und das Misstrauen gegenüber Journalist*innen wächst. Wir erhalten nach Recherche-Veröffentlichungen manchmal sogar Morddrohungen. Aber der Zusammenhalt im Team und die Solidarität mit anderen Organisationen und der Zuspruch von Leser*innen und Spender*innen helfen dabei, Motivation und Kraft zu finden, um trotzdem weiterzumachen.
Ein Gespür für gesellschaftliche Stimmungen ist essenziell – man muss verstehen, welche Themen Menschen bewegen und wie sie für Unterstützung mobilisiert werden können. Freude an Kommunikation ist ebenfalls wichtig, denn Fundraising bedeutet vor allem, Menschen mit guten Geschichten und überzeugenden Argumenten zu erreichen. Außerdem braucht es Neugier, neue Dinge auszuprobieren und Strategien kontinuierlich zu testen und zu optimieren.
Fundraiser*innen bei CORRECTIV verdienen zwischen 3.500 und 4.500 Euro. Unser hauseigenes Gehaltsmodell ermöglicht eine Einstufung nach Expertise. Zusätzlich gibt es einen Zuschuss zum Jobticket oder Jobrad, die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge – und vor allem ein extrem engagiertes Team, mit dem man jeden Tag gemeinsam an einer wichtigen Sache arbeitet.
Alle, die hier arbeiten, tun das aus Überzeugung. Jede*r bringt sich mit vollem Einsatz für eine starke Demokratie ein. Der Zusammenhalt ist hoch, und wir unterstützen uns gegenseitig dabei, unseren Job bestmöglich zu machen. Natürlich gibt es auch Meinungsverschiedenheiten, aber diese werden immer auf eine konstruktive Weise ausgetragen. Das schafft eine besondere Arbeitsatmosphäre.
Es gibt viele kostenfreie Lernangebote, und Fundraiser*innen teilen ihr Wissen gerne. Das Fundraising-Netzwerk ist stark und hilfsbereit – über Veranstaltungen oder LinkedIn kann man schnell erste Einblicke gewinnen und sich eigenständig Wissen aneignen.
„Lohnt sich der Einsatz?“ Meine klare Antwort: Ja! Demokratie ist das Wertvollste, was wir haben – sie ermöglicht es jeder und jedem, das eigene Umfeld mitzugestalten. Und genau dafür lohnt es sich zu kämpfen.
CORRECTIV ist ein gemeinwohlorientiertes Medienhaus, das Demokratie stärkt. Als vielfach ausgezeichnete Redaktion stehen wir für investigativen Journalismus. Wir lösen öffentliche Debatten aus, arbeiten mit Bürgerinnen und Bürgern an unseren Recherchen und fördern die Gesellschaft mit unseren Bildungsprogrammen.
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