Hilke Krause (Ben&Jerry's): Dürfen Großkonzerne Aktivismus machen?

Impact Monster

Hilke Krause (Ben&Jerry's): Dürfen Großkonzerne Aktivismus machen?

Gast: Hilke Krause

22.04.2023

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Etwa 8 Liter Eiscreme löffelt jede*r Deutsche pro Jahr. Die Auswahl ist mittlerweile verdammt groß: Vanille, Schoko und Erdbeere – all das ist Eis von gestern. Heute gibt's alles von Chocolate Brownie Fudge, über Cookie Dough, bis hin zu Salted Caramel mit Brezelstückchen. Vor allem die US-Amerikanische Eismarke Ben&Jerry's hat seit 2002 für frischen Wind auf dem deutschen Eiscreme-Markt gesorgt. Mit Ben&Jerry's kamen aber nicht nur besondere Sorten, sondern auch eine Eismarke, die Haltung zeigt. Sie plädiert für faire und regionale Produktion, (zumindest etwas) glücklichere Kühe, und vor allem: soziale Gerechtigkeit. Immer wieder unterstützt oder startet die Marke Kampagnen und Petitionen und unterstützt NGOs mit ihrer Arbeit und Reichweite.

Kein Wunder: Der Aktivismus steckt in der Ben&Jerry's-DNA. Immerhin wurde die Marke in den 70ern von zwei Aktivisten in den USA gegründet. Vor knapp 20 Jahren aber, wurde die Marke von Unilever aufgekauft. Einem Großkonzern, dem regelmäßig Greenwashing vorgeworfen wird. Das sorgt immer wieder für Kritik: Darf ein Großkonzern wie Unilever mit einer Marke wie Ben&Jerry's Aktivismus betreiben? In diese Folge Impact Monster haben wir Ben&Jerry's DACH-Chefin, Hilke Krause, eingeladen. Sie erzählt uns unteranderem, wie die DNA von Ben&Jerry's geschützt wird, um sich auch in Zukunft weiter für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

 

 

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Redaktion und Produktion: Paul Berg und Hannah Weber

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