Duden sagt: Früh-sport. Wortart: Substantiv, maskulin. Definition: Sport am [frühen] Morgen. Für viele eine schier unmögliche Vorstellung. Sport? Morgens? Vor der Arbeit?

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Die Idee, sich für eine Joggingrunde oder das Fitnessstudio morgens den Wecker eine Stunde früher zu stellen, klingt für viele nach einer Drohung. Natürlich ist ausreichend Schlaf wichtig, um den Alltag zu meistern, doch der berühmt-berüchtigte Frühsport kann im Alltag und Job wahre Wunder vollbringen.

Motivation, Energie und Gelassenheit

Dass ausreichend Bewegung zu einem gesunden Lebensstil dazugehört, ist hinlänglich bekannt. Doch mal ganz abgesehen von Gesundheit und körperlicher Fitness, hat sportliche Betätigung vor allem am Morgen einen positiven Einfluss auf deinen gesamten (Arbeits-)Tag.

Mehr Sport, mehr Gehalt

Die positiven Nebenwirkungen machen sich aber auch noch an einer ganz anderen Stelle bemerkbar: dem Gehalt. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln verdienen Arbeitnehmer, die regelmäßig Sport treiben mehr und werden zudem häufiger befördert. Das zeigt sich vor allem am Anfang der Karriere. Junge Menschen zwischen 27 und 31 Jahren verdienen unter sonst gleichen Bedingungen bis zu drei Euro mehr die Stunde, wenn sie in den Jahren zuvor mindestens einmal wöchentlich sportlich aktiv waren.

Wido Geis vom IW erklärt diesen kuriosen Zusammenhang vor allem dadurch, dass „gesundheitsbewusstes Verhalten die physische und psychische Konstitution stärkt und damit auch die Leistungsfähigkeit als Arbeitnehmer zunimmt“. Außerdem sagt er, Sport wirkt sich positiv auf das Auftreten und die Fremdwahrnehmung aus und das kann dabei helfen, nützliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Im Klartext heißt das also: Wer sportlich aktiv ist, hält sich nicht nur gesund und fit, sondern strahlt das auch durch ein selbstbewusstes Auftreten aus.

Bezwinge deinen Schweinehund

Viele gute Gründe, die eigentlich dafür sprechen, gleich morgen sportlich in den Tag zu starten. Aber eben nur eigentlich, denn wenn der Wecker dann tatsächlich klingelt, erscheint das Vorhaben nahezu unmöglich und die „Snooze“- Funktion viel zu verführerisch.
Doch zum Glück gibt es einfache Tipps, die dir das Aufstehen zumindest ein bisschen erleichtern:

1.   Spaß muss sein
Frühsport ist kein Bundeswehrcamp. Egal ob Joggen, Yoga oder Fitness, die Auswahl ist groß, da findet jeder etwas, das Spaß macht. Dazu kommt, dass es vor allem am Anfang gar keine große Rolle spielt, wie lange dein morgendliches Sportprogramm dauert, Hauptsache, du findest einen Anfang.

2.    Bereite dich vor
Vorbereitung ist die halbe Miete. Damit du morgens gar nicht erst auf die Idee kommst zu kneifen, packe deine Sporttasche schon am Abend. So stolperst du direkt nach dem Aufstehen buchstäblich über deine guten Vorsätze und kannst direkt starten.

3.    Verabrede dich
Schummeln ausgeschlossen. Verabrede dich mit einem Trainingspartner, der wird nämlich schnell sauer, wenn du morgens absagst. Und außerdem macht gemeinsames Sporttreiben gleich doppelt Spaß.

4.    Gönn dir was
Motiviere dich selbst und belohne dich nach dem Sport. Egal ob ein leckeres Frühstück oder deinen Lieblings-Kaffee, Hauptsache, du freust dich schon beim Aufstehen drauf.

Keine Ausreden

Neue Woche, neue Vorsätze. Probiere es doch einfach mal aus, und trete deinem Schweinehund eine Woche lang morgens kräftig in sein Hinterteil. Du wirst schnell sehen, dass er von Tag zu Tag kleiner wird, und du dafür immer motivierter – im Alltag und im Job.

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