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Motivationshacks – So bleibst du produktiv

GoodCompanies locken für gewöhnlich mit besonders guten Arbeitsbedingungen. Wie in jedem Job, gibt es auch hier immer mal stressige Phasen. Ein Meeting jagt das nächste, dabei rückt die Deadline immer näher. Wie du trotzdem cool und motiviert bleibst, erfährst du in unseren Motivationshacks

Lea Thin

13.11.2019

Motivationshacks – So bleibst du produktiv

© Danielle MacInnes via unsplash

GoodCompanies locken für gewöhnlich auch mit besonders mitarbeiterfreundlichen und flexiblen Arbeitsbedingungen. Wie in jedem Job, bist du aber selbst dort nicht vor stressigen Phasen gefeit, die dich an deine Grenzen bringen. Was du tun kannst, um auch in solchen Momenten leistungsfähig zu bleiben, erfährst du in unseren Motivationshacks.

Setz dir ein Ziel 

Auch die erfolgreichsten Menschen sind mal überfordert. Der Grund, warum sie trotzdem nicht das Handtuch schmeißen, ist ihre Motivation. Sie hegen eine Leidenschaft für das, was sie tun – und die ist stärker als die Panik vor einer seitenlangen To-Do-Liste. Setz dir daher ein eigenes Ziel: Was willst du mit deiner Arbeit erreichen? Wo willst du auf deinem Berufsweg hin und wie hilft dir deine aktuelle Tätigkeit dabei, die Ziellinie zu überqueren? Schreib dir die nächsten Schritte deiner geplanten beruflichen Karriereleiter am besten auf. Vielleicht hast du ein Händchen für Visualisierung – dann ab damit aufs Papier und ran an die Wand! So wirst du jedes Mal, wenn du kurz davor bist, alles hinzuschmeißen, wieder daran erinnert, warum du all’ das hier eigentlich machst. 

Ordne deine Prioritäten

Es gibt viel zu tun. Aber muss wirklich alles noch heute erledigt werden? Sicher nicht! Der Grundstein einer jeden guten Arbeitsorganisation ist eine richtig gute To-Do-Liste. Schreibe dazu absolut alles an Aufgaben auf, was dir einfällt. Oft besteht eine Aufgabe aus mehreren Arbeitsschritten. Überlege dir genau, welche davon als eigene To-Dos auf der Liste stehen müssen. In einem nächsten Schritt schnappst du dir einen Textmarker und markierst alle Aufgaben, die unabdingbar heute noch erledigt werden müssen. Das Ganze wiederholst du für morgen und übermorgen mit jeweils anderen Farben. Damit hast du dir einen Schlachtplan für die nächsten Tage erstellt. Immer noch zu viel auf dem Plan? Schau dir die farbig markierten Punkte an und überlege dir, welche Aufgaben du delegieren kannst. Denn das ist ja das schöne an der Arbeit in einem Unternehmen – du bist nie alleine! 

Ein besonderer Motivationshack: Fang jeden morgen mit den schnell erledigten Aufgaben an. Wenn du bis zum Lunch schon ein paar To-Dos von deiner Liste gestrichen hast, ist das ein toller Ansporn gegen das Nachmittagstief. 

Innehalten und Bilanz ziehen

Nichtstun ist keine schlechte Angewohnheit und hat nichts mit Faulheit zu tun. Dein Gehirn braucht Ruhephasen, um in Arbeitsphasen wieder voll funktionsfähig zu sein. Andernfalls wirst du bald Symptome geistiger Überlastung zu spüren bekommen: Müdigkeit, Lustlosigkeit, im schlimmsten Fall rast du sogar auf ein Burn-Out zu. Gönn dir daher täglich eine halbe Stunde, um innezuhalten und einfach mal nichts zu tun. Es wird dir sicher nicht leicht fallen, aber wenn du erst einmal erfolgreich gegen den Stimulationswahn deines Gehirns angekämpft hast, wirst du merken, wie viel mehr Energie du für bevorstehende Aufgaben hast. 

Digitale Hilfe

Keine Sorge, nur weil du dich ab und an mal ablenken lässt, musst du nicht direkt zum Therapeuten. Viel mehr kannst du deiner Produktivität Aufschwung verleihen, indem du die Errungenschaften der schönen neuen Welt nutzt. Die Funktion “Bildschirmzeit” auf deinem Iphone sorgt dafür, dass du keine Zeit mehr auf dem Smartphone verschwendest. Über das Feature kannst du Facebook, Twitter, Instagram und sogar Whatsapp für von dir selbst festgelegte Zeiträume blocken. So kommst du gar nicht erst in Versuchung, in deinen Newsfeed oder die Storys vom Wendler abzudriften. Auch für Android Nutzer*innen gibt es verschiedene Lösungen: Die App “Forest” etwa funktioniert ähnlich wie die “Bildschirmzeit” und schiebt dir einen Riegel vor deine Social Media Sucht. Dabei hat die App sogar noch einen positiven Impact: Mit der Premiumversion versprechen die Macher, dass echte Bäume gepflanzt werden, wenn du dein Handy für eine bestimmte Zeit nicht anrührst.

Hab Mut zur Lücke

Dein Perfektionismus ist ja lobenswert, aber wird die To-Do Liste immer länger, ist es Zeit einen Schlussstrich zu ziehen. Also hör auf immer weiter an einem guten Endprodukt zu feilen und folge dem Motto: „Fertig ist besser als perfekt”. Wenn du dir mit der Qualität eines Produkts nicht sicher bist, gib es ein oder zwei Kolleg*innen für ein letztes Feedback, und dann raus damit an seinen Bestimmungsort! Denn Leistung bedeutet nicht unbedingt, perfekt zu sein. Vielmehr bedeutet es, dass du in einem vorgegebenen Zeitfenster, das dir zur Verfügung steht, das beste aus dir herausholst. 

Sag auch mal “Nein”

Du schwimmst schon wieder in Arbeit und bist kurz davor, darin zu ertrinken? Und trotzdem kommen ständig Kolleg*innen und bitten dich, hier und da noch einmal drüber zu lesen. Sicher, du hilfst gerne und dein Input ist wertvoll – wenn es aber gerade zeitlich nicht passt, ist es völlig in Ordnung auch mal “Nein" zu sagen. Beim ersten Mal tut’s immer weh, probier es einfach ein paar mal aus. 

Tu, was dir Spaß macht 

Es ist also völlig in Ordnung “Nein” zu sagen. Und das gilt auch für dich selbst. Bevor die Arbeit zu viel wird, mach Schluss. Nein, es muss nicht gleich die Kündigung sein, aber manchmal braucht es einen verfrühten Feierabend um 14.00 Uhr, damit du am nächsten Tag wieder voll durchstarten kannst. Keine fristgerecht eingehaltene Deadline ist es wert, dass du dir deine Gesundheit zerstörst. Sei ehrlich zu deinen Kolleg*innen und Vorgesetzten, wenn du nicht mehr kannst – aber sei vor allem ehrlich zu dir selbst. Dasselbe gilt auch für soziale Verpflichtungen. So sehr man bei allem beruflichen Stress auch dafür sorgen sollte, in seiner Freizeit schöne und aufregende Dinge zu unternehmen, nicht alle Dates im privaten Kalender sorgen für Erholung. Wirf also einen kritischen Blick in dein Outlook und prüfe beruflich wie privat: An welchen Veranstaltungen will ich eigentlich teilnehmen? 

Arbeit bleibt Arbeit, auch wenn sich viele Unternehmen heute bemühen, sie mit Kickertisch und Mitarbeiterbenefits hübscher aussehen zu lassen. Um glücklich durch das Arbeitsleben zu kommen und produktiv zu bleiben, ist Motivation der Schlüssel. Wenn du merkst, dass du gar keine Motivation mehr für deine täglichen Aufgaben aufbringen kannst, solltest du dich fragen, ob du eigentlich mit der Arbeit, die du machst, glücklich bist und ob die Arbeitsweise in deiner Firma (noch) zu dir passt. Du beantwortest eine dieser Fragen mit nein? Dann wird es vielleicht Zeit, sich nach neuen Herausforderungen umzusehen. 
 

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