Wer irgendwo einen neuen Job anfängt, wagt immer auch einen großen Schritt ins Ungewisse. Man kann sich noch so gut über den künftigen Arbeitgeber informiert haben, es ist eben nicht immer Gold, was glänzt. Aus den flexiblen Arbeitszeiten wird dann eine ständige Erreichbarkeit, eine starre Firmenkultur verhindert die tollen Aufstiegsmöglichkeiten und das nette Team sitzt Büro gegenüber.

Dem Internet sei dank, gibt es aber auch im Bereich Arbeitgeber inzwischen ein paar renommierte Bewertungsportale. Die beiden bekanntesten sind wohl Kununu und Glassdoor. Beide küren auch regelmäßig die besten Firmen – gemessen an den Rankings auf der eigenen Seite.

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Beste Arbeitgeber – sagen die Bewertungsportale

Die beiden Arbeitgeber-Bewerbungsportale veröffentlichen zu Beginn jeden Jahres jeweils ein Ranking mit den beliebtesten Arbeitgebern. Bei Glassdoor landet 2018 das Beratungsunternehmen Bain & Company auf Platz 1, der Kununu Focus Award ging 2018 an Adidas.

Und auch sonst decken sich die Rankings so gut wie nicht: Platz 2 und 3 von der Kununu-Liste (Google und Bayer) tauchen in der Top-25 von Glassdoor gar nicht auf. Trotzdem findet man hier wie dort übliche Verdächtige: SAP, Puma, BMW, Daimler, Audi.

Gut an diesen Rankings und den Bewertungsplattformen generell ist natürlich, dass man schnell einen Überblick über das Unternehmen als Arbeitgeber bekommt – zumindest was Aspekte wie Gehalt, Benefits oder Work-Life-Balance anbelangt. Bei Glassdoor spielt zusätzlich auch der Aspekt „Kultur & Werte“ eine Rolle.

Rankings sind nicht alles

Trotzdem ist das natürlich nicht alles, das wissen wir bei GoodJobs am besten. Besonders große Firmen mit viel Umsatz bieten vielleicht tolle Karrieremöglichkeiten und können sich mit teuren Benefits die Gunst ihrer Mitarbeiter erkaufen. Dass sie letztlich aber nur für die eigene Gewinnmaximierung ohne sozialen oder nachhaltigen Impact arbeiten, kann man dabei schon einmal vergessen.

Deswegen sind solche Rankings natürlich mit Vorsicht zu genießen, zumal die meisten dieser Listen völlig unvollständig sind: Vergessen werden nämlich all die kleinen und großen Firmen, die mit ihrer Arbeit täglich die Welt verbessern – und daraus ihren Status als toller Arbeitgeber ziehen. Denn Aspekte wie Nachhaltigkeit oder allgemein eine sinnvolle Beschäftigung werden auf den Plattformen nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass gerade Start-ups aufgrund ihrer geringen Größe natürlich auch noch nicht besonders viele aussagekräftige Bewertungen auf Kununu oder Glassdoor haben können.

Wenn ihr also nicht nur die augenscheinlich besten, sondern vor allem die nachhaltigsten Arbeitgeber kennenlernen wollt, werft einen Blick auf unsere GoodCompanies. Das sind Unternehmen, die nicht nur einzelne Jobs mit einem Mehrwert für die Umwelt oder Gesellschaft anbieten, sondern als ganze Organisation ein explizit nachhaltiges Ziel oder Kerngeschäft verfolgen – und das auch nach innen leben.

 

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