Der Umweltschutz ist eine der größten zivilgesellschaftlichen Bewegungen, die es inzwischen auf der Welt gibt. Entsprechend viele Organisationen tummeln sich natürlich auch rund um Klima-, Arten- und Naturschutz. Damit ihr den Überblick nicht verliert, haben wir hier einmal die 7 wichtigsten NGOs aus dem Umweltschutz zusammengetragen – von globalen Initiativen bis hin zu Verbänden mit ganz speziellen Themen.

 

GREENPEACE ist eine der bekanntesten Umweltschutzorganisationen weltweit. Das Unternehmen, welches vor 46 Jahren gegründet wurde, beschäftigt heute weltweit rund 2400 Mitarbeiter in über 40 Ländern und erhält Unterstützung von etwa 3 Millionen Mitgliedern. Davon kommen allein 580.000 aus Deutschland. Momentan fordert Greenpeace eine Verkehrswende und den Kohleausstieg für Deutschland, die Entgiftung unserer Kleidung, als auch bessere Haltung für Nutztiere. Der hiesige Hauptsitz befindet sich in Hamburg. Da Greenpeace auf Transparenz setzt findet ihr Informationen über die Personal- und Gehaltspolitik detailliert auf Greenpeaces Internetseite.

 

Der Naturschutzbund, kurz NABU, wurde im Jahr 1899 von Lina Hähnle in Stuttgart gegründet und setzt sich in vielfältigen Projekten für den Naturschutz im In- und Ausland ein. Spezialisiert ist der ehemalige „Bund für Vogelschutz“ auf den Artenschutz von Vögeln. Die Vielfalt der Projekte beginnt bei den kleinsten Tieren und hört auch beim Schutz des Schneeleoparden nicht auf. Der Nabu hat heute mehr als 620.000 Mitglieder und Förderer und ist in allen Bundesländern aktiv. Die Finanzierung funktioniert über Mitgliederbeiträge und Spenden.

 

WWF steht für World Wide Fund for Nature und stammt ursprünglich aus der Schweiz. Der WWF gehört zu den größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen weltweit und setzt sich seit über 50 Jahren für die Bewahrung der biologischen Vielfalt ein. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt von bedrohten Rassen, wie dem Braunbären, sondern auch um den Schutz derer Lebensräume. WWF ist in mehr als 100 Ländern aktiv und besitzt Niederlassungen in mehr als 40. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Berlin.

 

Das weltweite Kampagnen-Netzwerk AVAAZ (aus dem Persischen für „Stimme“) ist gerade mal fünf Jahre alt. Nichtsdestotrotz hat es bereits mehr als 45 Millionen Mitglieder und arbeitet in 95 Ländern. Das Spektrum der unterschiedlichen Kampagnen ist groß, widmet sich jedoch hauptsächlich ethischen Themen, die dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Aktuell setzt sich AVAAZ gegen den weltweit größten Saatgutproduzenten Monsanto ein, um die Verbreitung des krebsverdächtigen Herbizids Glyphosat zu verbieten, als auch gegen den Elfenbeinhandel in Hong Kong sowie gegen die Plastikverschmutzung unserer Ozeane. Mit Hilfe einer jährlichen Umfrage werden Schwerpunkte für zukünftige Projekte festgelegt. Zurzeit schaltet Avaaz Petitionen um den afrikanischen Elfenbeinhandel zu stoppen, Trumps Forderungen über Datenerhebungen einer Internetseite zu widersprechen und die Hungersnot im Jemen zu besiegen. Zwar liegt der Hauptsitz in New York City, doch das Netzwerk ist digital und dezentral organisiert.

 

CLIMATE ANALYTICS wurde 2008 von Bill Hare, Malte Meinshausen and Michiel Schaeffer in Potsdam gegründet und befasst sich mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Die Organisation setzt sich besonders für kleine Inseln und schwach entwickelte Länder ein, da diese am meisten Hilfe benötigen. Um globale Vereinbarungen zum Schutze der Umwelt zu treffen, erstellt Climate Analytics zahlreiche eigene wissenschaftliche Analysen. 

 

WIN, kurz für Water Integrity Network, setzt sich für Gerechtigkeit, Fairness und Nachhaltigkeit im Umgang mit Wasser ein. Das Netzwerk kämpft gegen Korruption im Wassersektor und spielt eine fundamentale Rolle in der Verbesserung der Wasserregulierung. Zusammen mit Individuen, Partnern, Organisationen und Regierungen fördert WIN den fairen Zugang zu Wasser weltweit. Die Organisation sitzt in Berlin.

 

1975 wurde der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. gegründet. Der BUND macht es sich zur Aufgabe, über Umwelt- und Naturschutz zu informieren, sowie notwendige Gesetze zu erweitern und durchzusetzen. Laut Selbstverständnis ist die Organisation das kritische Auge, das umweltpolitische Defizite aufdeckt und die Öffentlichkeit aufklärt. Der Verein mit Sitz in Berlin hat über 580.000 Mitglieder.

 

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