Zentralwohfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)

Zentralwohfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)

GoodCompany

GoodCompanies sind Unternehmen, die mindestens ein Nachhaltigkeitsziel verfolgen und gegen kein Ausschlusskriterium verstoßen. Sie können Stellenanzeigen inserieren und haben ein Company Profil im Listing. Erfahre mehr über unseren Auswahlprozess

Frankfurt am Main

In 1917 gegründet

101 - 250 Mitarbeiter*innen

NGO, Stiftungen & Vereine, Bildung & Pädagogik, Politik

Über uns

Zentralwohfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) bildet den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Rund 120 Mitarbeiter:innen gehören zum festen Stab des Wohlfahrtsverbandes, dazu kommen freie Kräfte und zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer:innen. Die ZWST macht sich Teilhabe und Empowerment marginalisierter Gruppen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu ihrer Kernaufgabe. Das verbandsspezifische Leitbild der ZWST ergibt sich aus dem hebräischen Begriff der „Zedaka“, dem sozialreligiösen Verständnis der Wohltätigkeit im Judentum. Die jüdische Wohlfahrtspflege hat seit Gründung der ZWST im Jahr 1917, der Zwangsauflösung unter der Nazi-Herrschaft im Jahr 1939 und ihrer Neugründung im Jahr 1951 tiefe Einschnitte erfahren. Trotz aller historischen Umbrüche trägt dieses Leitbild seit über 100 Jahren die vielfältigen Handlungsfelder der ZWST und wird aktuellen Veränderungen laufend angepasst.

Galerie

Nachhaltigkeitsziele

Dafür setzen wir uns ein

Menschen helfen

Menschen helfen

Friedens- und Konfliktarbeit

Mit unserer Arbeit fordern und fördern wir Frieden zwischen Staaten, Völkern und Menschen. Darum wollen wir Konfliktbewältigung sowie Lösungsfindung auf allen Ebenen vorantreiben und Dialog- und Versöhnungsprozesse gestalten.

Lösungen zur Kindererziehung oder Kinderbetreuung

Wir sehen unsere Aufgabe darin, Kindern ihr Potenzial aufzuzeigen, ihnen Werte zu vermitteln und sie auf dem Weg des Lernens und Wachsens zu begleiten.

Humanitäre Unterstützung bei Krisensituationen

Wir sind in Notsituationen für Betroffene vor Ort da, bieten ihnen Unterstützung und zeigen vollen Einsatz, um die schweren Folgen von Katastrophen akut zu begrenzen. Anschließend kümmern wir uns darum, dass die Menschen wieder in einem menschenwürdigen Umfeld leben können.

Wissen vermitteln

Wissen vermitteln

Beratung und Unterstützung von nachhaltigen Organisationen

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht gemeinnützigen Organisationen und sozialen Projekten den Zugang zu Wissen, Erfahrungen und Ressourcen zu erleichtern, um sie in ihrer Wirkung und ihrem positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu stärken.

Benefits

Unsere Benefits am Arbeitsplatz

Soziales Engagement

Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten

Organisationskultur

Zusätzliche Urlaubstage, Freundschaftliches Arbeitsklima, Flache Hierarchien, Teamevents

Vergütung

Faire Vergütung, Betriebliche Altersvorsorge

Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Workshops und Veranstaltungsbesuche

Arbeitsplatz

Diensthandys und -laptops, Kostenlose Snacks und Getränke, Barrierefreiheit

Mobilität

Gute Verkehrsanbindungen, Parkplätze für Fahrräder
Unsere Vision für die Zukunft

Die ZWST wurde 1917 als "Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden" gegründet, um als Dachverband die vielfältigen sozialen Einrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen der jüdischen Gemeinschaft zu koordinieren. Den äußeren Anstoß gab Bertha Pappenheim (1859-1936), seit 1904 die Gründerin und Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes, unterstützt von B'nai B'rith Deutschland. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde die ZWST 1939 zwangsweise aufgelöst.


1951 wurde der Verband unter seinem heutigen Namen "Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland" (ZWST) wiedergegründet - in erster Linie um die Not der Überlebenden des Holocausts zu lindern. Die ZWST begann ihre Arbeit buchstäblich als "Ein-Mann-Betrieb". Die Männer der "ersten Stunde" waren Bertold Simonsohn, Max Willner und Alfred Weichselbaum, die nacheinander die Leitung der ZWST inne hatten, langjähriger Vorsitzender war Heinz Galinski  von 1961 bis 1989.

1953 wurde das Sozialreferat der ZWST errichtet, kurze Zeit später das Jugendreferat. Ziel der Arbeit war vor allem der Neuaufbau der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Da den kleineren jüdischen Gemeinden nur wenige soziale Fachkräfte zur Verfügung standen, hat die ZWST von Anfang an zur Qualifizierung der Mitarbeitenden der Gemeinden beitragen. Bis heute ist Professionalisierung und Qualifizierung einer der Hauptarbeitsbereiche der ZWST.

1990 haben sich durch die Zuwanderung aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion die Mitgliederzahlen in den jüdischen Gemeinden vervielfacht und neue Gemeinden sind entstanden. Entsprechend dem einschneidenden Wandel in der jüdischen Gemeinschaft veränderte sich auch das Aufgabengebiet der ZWST in struktureller und inhaltlicher Hinsicht.


Die Erscheinungsbilder der "alten" ZWST vor dem Krieg und der "neuen" ZWST nach ihrer Neugründung 1951 unterscheiden sich sehr voneinander. Doch das Verbindende ist der Rückgriff auf die Tradition der jüdischen Wohlfahrt, die mit dem hebräischen Begriff der "Zedaka" beschrieben wird. Zedaka, das Leitbild der ZWST, steht für das jüdische Verständnis von Wohltätigkeit und ist die Basis jüdischer Sozialarbeit. Diese ist im Judentum kein freiwilliger Akt, sondern eine der wichtigsten religiösen Pflichten, eine "Mitzwa" (hebr.). Sie beinhaltet einerseits eine sozialethische Handlungsanweisung und steht andererseits für soziale Gerechtigkeit. Wohltätig zu sein heißt, Hilfe nicht nur in Form von Almosen zu leisten, sondern im Sinne einer ausgleichenden Rechtsordnung. Jüdische Sozialarbeit wurzelt in der Jahrtausend alten Sozialethik des Judentums und hat sich auf der Basis dieser religionsgesetzlich verankerten Wohltätigkeit entwickelt.
Wenn sich auch die Aufgaben der ZWST seit Beginn ihrer Gründung im Jahr 1917 sehr gewandelt haben, so ist doch das Leitbild der ZWST immer aktuell geblieben.

Bewerbungsprozess

Unser Bewerbungsprozess

2-stufiges Verfahren - unkompliziert & direkt 

Dein*e Ansprechpartner*in

Zentralwohfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)

Hauptsitz

Zentralwohfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST)

Hebelstraße 6

60318 Frankfurt am Main

https://zwst.org/de

0699443710