Karriere

Mein GoodJob als Projektmanagerin und Beraterin für Sozialkampagnen

Erfolgreiche Bewerber*innen erzählen vom Weg zu ihrem GoodJob und was ihn ausmacht. Diesmal mit Sonja, die als Projektmanagerin und Beraterin für Sozialkampagnen arbeitet.

Julia Dillan

04.02.2022

Mein GoodJob als Projektmanagerin und Beraterin für Sozialkampagnen

In dieser Reihe erzählen erfolgreiche Bewerber*innen vom Weg zu ihrem GoodJob und was ihn ausmacht. Diesmal mit Sonja, die in ihrem persönlichen Job mit Sinn – als Projektmanagerin und Beraterin für Sozialkampagnen – bei em-faktor arbeitet. Mit Begeisterung für Botschaften, die Menschen inspirieren und aktivieren, treibt sie dort die 17 SDG’s voran.

Sonja stell dich und deinen Job bitte kurz einmal vor.

Seit Juni 2021 bin ich nun Teil von em-faktor, einer Kommunikationsagentur, die sich ausschließlich mit Social Profit Themen befasst. Ich bin dort im Bereich Campaigning und Strategie; das bedeutet, dass wir zum Beispiel Kommunikationsstrategien und -konzepte für unsere Kund*innen erarbeiten und Kampagnen rund um soziale Themen entwickeln.

Welche Ausbildung hast du durchlaufen?

Studiert habe ich erst internationale Betriebswirtschaft und interkulturelle Studien. Anschließend habe ich noch meinen Master in Marketing gemacht. Die Kombination aus beiden Studiengängen hat mir sehr gut gefallen – sowohl die internationale und interkulturelle Komponente als auch der fachliche Fokus haben sich sehr gut ergänzt. 

Warum bist du in die Richtung Kommunikation bzw. Marketing gegangen? Was treibt dich an?

Das hat sich während meines Bachelorstudiums und ersten Praktika ergeben. Marketing ist ein sehr vielfältiger und dynamischer Bereich – von strategischen Ansätzen über Wirkungsmechanismen bis hin zu Sprache und Visualisierung – es steckt so viel dahinter. Es macht Spaß, sich immer wieder neu reinzudenken, neue Methoden und Ansätze kennenzulernen. Menschen mit einer Botschaft zu erreichen oder gar zu berühren und sie zu einer gewissen Handlung zu aktivieren, ist gar nicht so einfach. Und das zu schaffen ist die Herausforderung und gleichzeitig auch Motivation dahinter. Wenn es zusätzlich noch für eine gute Sache ist, umso besser!

Was hat dich an em-faktor überzeugt?

Einerseits das Geschäftsmodell – wir betreuen nur Projekte, die einen gesellschaftsrelevanten Mehrwert generieren und die auf die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung einzahlen. Überzeugt hat mich aber auch der sehr offene, wertschätzende und persönliche Bewerbungsprozess. Meinen Kolleg*innen war sehr wichtig, dass auch für mich alles passt – was leider nicht immer der Fall ist in Bewerbungsprozessen. Wichtig waren mir auch Rahmenbedingungen wie Homeoffice, mobiles und flexibles Arbeiten – bei em-faktor war das auch schon vor der Pandemie kein Problem. Job und Privatleben lassen sich hier gut miteinander vereinbaren.

Wie sieht dein Joballtag aus? 

So etwas wie einen Standard-Tag gibt es in meinem Job nicht. Da ist von Akquisetätigkeiten, Kund*innen-Workshops, Konzept-Präsentationen oder auch administrativen Aufgaben alles dabei. Jeder Tag sieht anders aus und die Aufgaben sind sehr facettenreich – so wie eben all unsere Kund*innen und Projekte, die wir betreuen. Was wir allerdings soweit es geht immer versuchen, ist, uns im Team mindestens einmal am Tag kurz auszutauschen. Insbesondere wenn man viel im Homeoffice ist, trägt das viel zur gemeinsamen Arbeitsweise und zum Teamgefühl bei.

Was ist die größte Veränderung für dich, seitdem du in diesem Job bist?

Ich bin viel flexibler geworden. Solange ich meine Aufgaben erledige, spielt es keine große Rolle wann und wo ich das tue. 

Was machst du in der Zeit, in der du nicht für em-faktor arbeitest?

Familie und Freunde sind mir sehr wichtig, daher versuche ich möglichst viel Zeit mit ihnen zu verbringen. Ansonsten viel reisen – wenn möglich. Gerne entdecke ich auch mal alleine mit dem Rucksack die Welt. Das ist meine persönliche Energiequelle. 

Nebenher helfe ich außerdem ehrenamtlich in einem Non-Profit Café hier in Stuttgart aus und kann dort gleichzeitig auch noch meine Fähigkeiten als Hobby-Barista ausbauen. Etwas Gutes tun und Spaß dabei haben, was gibt es Besseres?

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich bewusster und wertschätzender gewisse Produkte zu konsumieren und auch mit ihnen umzugehen, sei es zum Beispiel mit Lebensmitteln, Kleidung oder Möbeln. “Weniger, aber dafür besser” ist dabei meine Devise. Und das heißt nicht, dass ich deshalb auf etwas verzichten muss. Es öffnet sich einem ein großes Spektrum an tollen Produkten, die einem auf unseren gängigen Einkaufsmeilen meist kaum präsentiert werden.

Was sind deine besten Tipps für die Jobsuche? 

Seid offen, neugierig und vor allen Dingen authentisch. Glaubt an euch und lasst euch nicht beirren!

Danke für das Gespräch Sonja!

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