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Impact Investment – Wie Umweltschutz soziale und ökonomische Wirkung erzielt

The Generation Forest leistet ökologischen und auch sozialen Impact durch investitionsfinanzierte Waldaufforstung in Panama. So kann jede*r Geld grün und sinnstiftend investieren.

The Generation Forest

18.10.2021

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Hände setzen eine Jungpflanze eines Baumes in den Boden

The Generation Forest | Emir Lebedev

The Generation Forest – Wie Deutschland und Panama gemeinsam Wälder schützen 

Der Schutz des Regenwaldes ist aufwendig und teuer. In Panama werden die Wälder vor allem für ausgedehnte Viehwirtschaft oder Sojaanbau gerodet - rund 70 Prozent gingen schon verloren. Die Hamburger Genossenschaft The Generation Forest verfolgt das Ziel, dem Wald einen ökonomischen Wert zu geben, um ihn schützen zu können. Mithilfe der Investitionen ihrer Mitglieder wird ausgedientes Weideland erworben, das anschließend zusammen mit Partner*innen vor Ort wieder in natürliche Wälder umgewandelt wird. Gepflanzt werden heimische Edelhölzer wie Mahagoni, Zedern oder Rosenholz. 

Generationenwälder – Umweltschutz und grüne Rendite

Das Konzept ist auf Nachhaltigkeit angelegt, denn nur so können Wälder wachsen. Dafür werden kontinuierlich einzelne Bäume aus den Wäldern entnommen und anschließend neue Generationen angepflanzt. So entstehen diverse und robuste Generationenwälder, die dem Regenwald ähnlich und gegenüber anderen Landnutzungen profitabel und nachhaltig sind: Durch das wertvolle Holz wird ein ökonomischer Wert geschaffen, der den Menschen vor Ort eine wirtschaftliche Alternative bietet und Arbeitsplätze schafft. Langfristig bedeutet dieser Kreislauf auch eine Rendite für die Genossenschaftsmitglieder, die neben dem Aspekt Umweltschutz auch einen finanziellen Anreiz für Investitionen schafft.

Der soziale Impact – Kollektives Handeln und nachhaltige Beziehungen vor Ort 

Partner*innen vor Ort, wie der Forstpartner Futuro Forestal, und die lokalen Mitarbeitenden ermöglichen engen Austausch und Wissensvermittlung in den Projekten von The Generation Forest. Insbesondere Menschen indigener Herkunft sind kulturell stark mit der Umwelt und ihrem Schutz verbunden. Partnerschaften auf Augenhöhe ermöglichen es der Genossenschaft, das Wissen der lokalen Bevölkerung einzubeziehen. Die Aufforstungsprojekte sollen sogenannte „ökologische Korridore“ schaffen, die bestehende Habitate erweitern, um möglichst große Flächen zusammenhängend zu schützen und lokale Infrastruktur auszubauen.

Die Genossenschaftsmitglieder ermöglichen diese Arbeit. Über 14 Mio. Euro stehen durch das Engagement von mehr als 3.800 grünen Investor*innen bereits zur Verfügung – Ein Kapital, mit dem bis heute rund 440 Hektar Land erworben werden konnten. Mittlerweile betreibt The Generation Forest neun Aufforstungsprojekte in Panama.  

Ein aktuelles Aufforstungsprojekt zum Schutz der Guna de Wargandí 

Im Rahmen des Aufforstungsprojektes mit der indigenen Gemeinde der Guna de Wargandí in Panama werden Landflächen aufgeforstet, die an bestehende Wälder des gleichnamigen indigenen Territoriums grenzen. Durch diesen schützenden „Puffer“ gehen Aufforstung und Stärkung der indigenen Bevölkerung Hand in Hand, da lokale Konfliktpotenziale gesenkt und neue Infrastrukturen geschaffen werden. The Generation Forest profitiert dabei auch vom traditionellen Wissen der Guna, beispielsweise in Bezug auf Samen aus ihren Wäldern, die für die Aufzucht in den Baumschulen verwendet werden. 

Antonio Turiño gehört den Guna de Wargandí an und beschreibt die Beziehung zu ihrem Land so: „Die Natur gehört uns nicht. Sie ist ein Lebewesen und Gott hat uns erschaffen, damit wir sie behüten. Wir werden in ihr geboren, wir leben von den Wäldern, der Medizin, unserer Kultur und Tradition. Es sind die Bäume, die uns all das schenken: Ohne sie gäbe es kein Wasser, keine Fauna, keine Fische, die aus verschiedenen Orten zu uns kommen. Sie sind für uns wie eine Familie.“

Mehr Informationen zu diesem Aufforstungsprojekt findet ihr hier.

 

Die Genossenschaft The Generation Forest wurde 2016 u.a. von Andreas Eke und Ilana Armién gegründet, um die Welt nachhaltig zu verändern. Wer Mitglied wird, beteiligt sich an bestehenden und neuen Wäldern in den Tropen. Mit 20 Anteilen kann ein Hektar Wald aufgeforstet und bewirtschaftet werden. 3.890 Mitglieder hat die Genossenschaft inzwischen, es gibt neun Generationenwälder mit insgesamt 440 Hektar Fläche. Anteile bekommt man ab 1.369 Euro. Damit sich jeder*e beteiligen kann, gilt: zahlbar ab 25€ im Monat. Jeder Anteil entspricht 500 Quadratmetern „Generationenwald“ und kompensiert pro Jahr mindestens 0,7 Tonnen CO2.

Mitmachen kann jede*r, Formulare und Infos zu den Projekten gibt es  auf thegenerationforest.com. 

The Generation Forest zeigt vor allem eines: Dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht werden kann. Dafür wurden die Zukunftsmacher*innen als Finalisten für den diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis: NEA (Next Economy Award) ausgewählt.

 



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