Karriere

Darf man mit Feminismus Geld verdienen?

The Female Company sagt: Ja! Dafür ernten Sie allerdings immer wieder schwere Kritik. In unserer neuen Folge Impact Monster spricht eine der beiden Gründerinnen, Ann-Sophie Claus, über den schmalen Grad zwischen Unternehmertum und Aufklärungsarbeit.

Hannah Weber

15.09.2022

Darf man mit Feminismus Geld verdienen?

In unserem neuen GoodJobs-Podcast Impact Monster spricht GoodJobs-Mitgründer Paul alle drei Wochen mit den krassesten Impact Monstern Deutschlands. Ob riesen Konzere mit großem Hebel oder radikale Leuchtturmprojekte mit innovativen Visionen, Paul spricht mit Unternehmer*innen und Gründer*innen über Impact, nachhaltige Wirtschaft und darüber, wie man mit Unternehmertum die Welt retten kann. 

In unserer zweiten Folge Impact Monster ist Ann-Sophie Claus zu Gast.
Nach einer gemeinsamen Reise durch Indien haben Sinja Stadlmeier und Ann-Sophie 2018 The Female Company gegründet. Dort haben sie mitbekommen, wie stark die Menstruation an vielen Orten in Indien noch tabuisiert wird und Menstruierenden der Besuch von heiligen Stätten oder Schulen während ihrer Periode in einigen Fällen verwehrt wird. Wieder zurück in Deutschland haben sie gemerkt: Auch hier ist noch viel zu tun. Ihr Ziel ist klar: Die "Tamponfaust" endlich abzuschaffen, menstruierenden Personen also keinen Grund mehr zu geben, Tampons auf dem Weg zur Toilette in ihrer Faust zu verstecken.

Los ging es mit Bio-Tampons im Abo-Modell, mittlerweile hat The Female Company aber weit mehr im Angebot: Rasierer, Menstruationsunterhosen, ein Sextoy, vor allem aber ein hochprofessionelles Branding und TikTok-Content, von dem man in 30 Sekunden mehr lernt als im gesamten Sexualkundeunterricht in der Schule.

Ann-Sophie spricht in dieser Folge Impact Monster mit Paul über den schmalen Grad zwischen Aktivismus und Feminismus auf der einen Seite und Unternehmertum, Investoren und Wirtschaftlichkeit auf der anderen. Diese beiden Seiten zu verbinden scheint nicht so leicht, denn: Immer wieder erntet The Female Company für ihre aktivistischen und provokanteren Marketingstrategien Kritik – und den ein oder andern Shitstorm. Der Vorwurf: Mit Feminismus darf man kein Geld verdienen. 

Bock reinzuhören? Impact Monster findet ihr überall dort, wo es Podcasts gibt. Zum Beispiel auf Spotify oder auf Anchor.fm

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