„In der Wirtschaft ist soziale Verantwortung ein großes Thema. Viele Unternehmen wollen oder müssen sich verändern – allein schon, weil sie sonst öffentlich unter Druck geraten. Das Gros der deutschen Unis hinkt allerdings hinterher. Dort wird immer noch klassisch über Profit und Umsatz, aber kaum über Alternativen wie soziales Unternehmertum geredet. Vielen Absolventen wird daher erst spät klar, dass es auch andere Wege gibt.

Newsletter

Erhalte unsere GoodJobs der Woche, spannende Artikel, Events & mehr rund um Nachhaltigkeit im Joballtag!

Deswegen habe ich 2014 mit meinen Freunden Nils Dreyer und Sönke Burkert die Hilfswerft GmbH gegründet. Wir organisieren kostenlose Infoveranstaltungen zu sozialem Unternehmertum an Unis. Dort können Studierende mit Experten aus der Praxis diskutieren: Wie kann man ein Sozialunternehmen gründen oder sich in einem klassischen Unternehmen für soziale Verantwortung einsetzen? Wir wollen klar machen, dass das nicht nur Spaß macht, sondern dass sich damit auch Geld verdienen lässt.

Wir finanzieren uns, indem wir parallel kostenpflichtig sozial-innovative Workshops und Weiterbildungen für Unternehmen anbieten. Darüber hinaus haben lokale Firmen die Möglichkeit, sich als Sponsoren bei unseren Hochschulveranstaltungen vorzustellen. Im vergangenen Jahr haben wir bereits an einem Dutzend Hochschulen Veranstaltungen durchgeführt. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr mindestens doppelt so viele Hochschulen zu erreichen.“

Dieser Artikel erschien zuerst im enorm Magazin.