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“Made in China” – ist das mit nachhaltigem Wirtschaften vereinbar? Das Münchner Unternehmen FLSK zeigt: Das geht!

FLSK fertigt Trinkflaschen und andere Alltagsbegleiter aus Edelstahl in China – und firmiert sich als faires Unternehmen. Damit will FLSK positive Impulse für eine nachhaltigere Welt setzen. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Wie die Produktion in China mit gesellschaftlicher Verantwortung und Klimafreundlichkeit vereinbar ist, zeigt uns Amelie Mair, Head of Marketing & International Strategy bei FLSK.

FLSK Products GmbH

24.02.2021

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“Made in China” – ist das mit nachhaltigem Wirtschaften vereinbar? Das Münchner Unternehmen FLSK zeigt: Das geht!

© FLSK Homepage

FLSK fertigt Trinkflaschen und andere Alltagsbegleiter aus Edelstahl in China – und firmiert sich als faires Unternehmen. Damit will FLSK positive Impulse für eine nachhaltigere Welt setzen. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Wie die Produktion in China mit gesellschaftlicher Verantwortung und Klimafreundlichkeit vereinbar ist, zeigt uns Amelie Mair, Head of Marketing & International Strategy bei FLSK. 

Warum FLSK im Reiche der Mitte produziert

24.400 Kilometer liegen zwischen München und Zhejiang in China. Anders gesagt: Von kurzen Transportwegen kann man bei FLSK nicht reden. Und dennoch fertigt das nachhaltige Unternehmen in Fernost. Und das hat einen Grund: Als das Team von FLSK die Idee zur “ultimativen Trinkflasche” hatte, stand das Material Edelstahl aufgrund seiner Langlebigkeit schnell fest.
Die Thematik, wie die Edelstahl-Flaschen zu fertigen sind, war omnipräsent. Das Problem: In ganz Europa gibt es nur wenige Produktionsstätten. Die fehlende lokale Infrastruktur ließ das Team nach interkontinentalen Produktionslösungen suchen. 

FLSK wurde in der ostchinesischen Provinz Zehjiang fündig. Denn im Bereich der Edelstahl-Produktion ist China unangefochtener Spitzenreiter aller Stahl produzierenden Länder weltweit. Dadurch können kurze Produktionswege gewährleistet werden. Die komplette Fertigung findet im Umkreis von 50 Kilometern statt. Von Stahlblech bis zur Endverpackung. 

Aber wie fair sind die Arbeitsbedingungen in China? 

Immer wieder sieht sich FLSK mit Vorurteilen und kritischen Fragen konfrontiert. Das mag kaum verwundern, liest man regelmäßig von Arbeitsbedingungen in China, die von den europäischen Standards entfernt sind. “Insbesondere von Personen, die nicht in Berührung mit der globalisierten Welt stehen”, so Amelie.
Sie fordert ein differenzierteres Denken und einen vorurteilsfreien, kritischen Umgang mit der globalisierten Welt. “Wir als Unternehmen möchten ein positives Beispiel sein, wie eine faire Fertigung in China aussehen kann.” 

Konkret bedeutet das: Das 5-köpfige Team in China wird direkt vom Münchner Unternehmen gleichwertig zu den Kolleg*innen in der bayrischen Landeshauptstadt bezahlt. Auch Sozialleistungen – beispielsweise die Rentenversicherung – werden von FLSK übernommen. Alle Mitarbeiter*innen sind vertraglich angestellt. 

Zudem unterzieht sich FLSK jährlichen Audits der Business Social Compliance Initiative – kurz BSCI. Dabei handelt es sich um ein Programm des wirtschaftsnahen Verbandes amfori zur Verbesserung der sozialen Standards in einer weltweiten Wertschöpfungskette. Der Verhaltenskodex für Unternehmen beruht auf internationalen Verträgen zum Schutz von Arbeitnehmerrechten. Dabei geht es vor allem um grundlegende Dinge wie Versammlungsfreiheit, gesunde Arbeitsbedingungen, Sicherheit am Arbeitsplatz und Arbeitszeit oder Vergütung. Diese Audits sind wichtig, um zu erkennen, ob es Handlungsbedarf bei FLSK gibt. Allerdings dürfe man sich nicht anmaßen, einfach die westlichen Standards anzuwenden – ohne Beachtung der Kulturunterschiede. “Es geht um den bewussten Umgang und eine offene und ehrliche Kommunikation”, so Amelie. Deswegen setzt man auch auf das interkontinentale Teamgefühl bei FLSK hohen Wert. “Bei uns brennt jeder für die Sache – ganz egal, ob Freelancer*in oder fest angestellt.” Denn das Teamgefühl, da ist man sich bei FLSK sicher, beeinflusst die Qualität der Produkte.

Und wie steht’s um die Nachhaltigkeit, FLSK? 

Schön, funktional, leicht. Okay. So weit so gut. Und Edelstahl ist kein Plastik. Beim Material wird streng auf Herkunft und die Vermeidung von Schadstoffbelastung geachtet. Kurzum: FLSK ist allein aufgrund der Wiederverwendbarkeit, Praktikabilität und Widerstandsfähigkeit nachhaltiger als manch andere Trinkflasche. Aber das genügt heute längst nicht mehr, um sich als nachhaltig zu deklarieren. 

Denn FLSK kommt dabei um eines nicht herum: Lange Tansportwege. Deswegen setzt das Münchner Unternehmen auf CO2 freundliche Maßnahmen. Heißt im Klartext: Möglichst viel Strecke wird auf dem Meerweg mit Schiffen gemacht. Diese wiederum werden mit Biodiesel aus altem Speiseöl betrieben. Hier arbeitet FLSK mit dem niederländischen Unternehmen GoodShipping zusammen, das sich für nachhaltigere Überseetransporte einsetzt. Damit versucht FLSK aktiv die CO2 Belastung zu neutralisieren. Die Bilanz aus dem Jahre 2019 belief sich beispielsweise einer CO2 Bilanz von 916 Tonnen – das entspricht dem Verbrauch von etwa 82 Bundesbürger*innen. 

“Wir wollen aber nicht stehen bleiben”, so Amelie. “Wir sind ein agiles Unternehmen und arbeiten stetig daran, uns zu verbessern. Deswegen sind wir auch dankbar für jede Meinung.” Denn nur das kritische Auseinandersetzen mit dem Status Quo bringt einen weiter. Das versteht das Team von FLSK auch unter Nachhaltigkeit: Es ist kein Zustand, den man erreichen und abhaken kann. Es ist ein stetiges Hinterfragen und Optimieren. “Denn wir sind noch nicht am Ende des Wege angelangt”, so Amelie. 


Ein achtsamer Umgang mit der Umwelt ist tief in der FLSK Firmenphilosophie verankert. Dabei setzt die Brand Nachhaltigkeit mit ständiger Bewegung gleich, mit dem Ziel das ökologisch-sozial Bestmögliche zu erreichen. Mehr Infos unter www.flsk.de

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