Wir stecken mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Inzwischen haben wir uns schon längst gewöhnt an den Alltag mit Corona: das Abstandhalten und Sich-Nicht-Zu-Nahe-Kommen mit Kolleg*innen, Freund*innen und Verwandten. Und mittlerweile fühlt sich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ganz normal an – auch in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel dem Büro. Vorbei sind die Tage des ständigen Maske-Vergessens und umständlichen Zurechtzuppeln der Bedeckung.

Im GoodJobs Office verfügen wir glücklicherweise über den Luxus, eher weitläufiger Büroräume, sodass wir genug Platz haben, um die Abstandsregeln einzuhalten und so unseren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zu geben, das Arbeiten aus dem Home-Office abzuwechseln und, wenn der Wunsch besteht, im Büro zu arbeiten. Wichtig hierbei ist natürlich, dass alle Kolleg*innen von dort aus arbeiten können, wo sie sich zur Zeit am meisten wohl- und sicher fühlen! Um euch dabei zu helfen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, welches Corona proof ist, haben wir unsere Erfahrungen in fünf ultimativen Tipps für euch zusammengetragen.

Wer ist da – und wie viele?

Wir sind alle überzeugt davon, dass das Arbeiten aus dem Home Office mindestens genauso effektiv ist und gut klappt wie vom Büro aus – allerdings tut Abwechslung gut und ein Ortswechsel hilft dabei, fokussiert zu bleiben. Außerdem hat nicht jede*r die Möglichkeit zu Hause in Ruhe zu arbeiten. Für manche von uns ist der Weg zur Arbeit die größte Hürde. Es macht Sinn, die potenziellen Kontakte auf ein absolutes Minimum (auch dieflüchtigen auf dem Arbeitsweg) zu reduzieren und daher lieber von zu Hause aus zu arbeiten. Wer doch den Weg wagt, egal ob mit dem Rad, zu Fuß oder den Öffis, sollte das tun können –  mit der Sicherheit, sich auch im Büro wohl zu fühlen und ausreichend Abstand zu haben. 

Dafür haben wir eine für jede*n online zugängliche “Office-Besetzungsliste” angelegt, in die sich jede*r einträgt für den Tag an dem er*sie im Büro anwesend sein möchte. Unsere Teams sind aufgeteilt auf verschiedene Stockwerke, sodass (wenn jemand in der Liste eingetragen ist) auch klar ist, wo der*diejenige sich befindet. Bescheid zu wissen, wie viele Menschen im Büro anwesend sind, hilft uns dabei zu entscheiden, ob wir uns sicher fühlen mit der Anzahl und dem Abstand der Menschen um uns herum. 

Sauber bleiben

Grundsätzlich gilt für alle, die bei uns ins Büro kommen: Hände waschen, und zwar sofort nach dem Hereinkommen. Zusätzlich haben wir direkt im Eingangsbereich jeder Etage Desinfektionsmittelspender angebracht – sodass jede*r“im Vorbeigehen” die Viren beseitigen kann.

Kuckucksuhr mal anders

Klingt vielleicht ein wenig cheesy, ist aber so: wer eine sinnstiftende Arbeit hat, der*die kennt das Gefühl, wenn die Zeit wie im Flug vergeht, und das ist ein tolles Zeichen. Zur Zeit ist es jedoch auch wichtig, die Uhr im Blick zu haben, denn um den Viren keine Chance zu geben sich festzusetzen, ist es essentiell, einmal die Stunde ordentlich durchlüften – egal ob zu Hause oder im Büro. Damit wir ja nicht vergessen zu lüften, haben wir uns Kuckucksuhren angeschafft und in jeder Etage eine aufgehangen. So werden wir stündlich daran erinnert zu lüften, auch wenn die Zeit wie im Flug vergeht. Solche Uhren gibt es in allen Farben und Formen: wir haben uns für bunte Exemplare entschieden, bei denen anstatt dem üblichen “Kuckuck, kuckuck” Vogelgezwitscher ertönt.

Gemeinsamer Spaziergang statt Mittagessen

Was wir vielleicht am meisten vermissen, ist der regelmäßige Austausch beim Kaffee oder Tee kochen und der Schnack über alles außer Arbeit beim gemeinsamen Mittagessen. Es ist zur Zeit einfach keine Option, so wie zuvor üblich zusammen Essen zu gehen und auch Essen abholen und an einem Tisch verzehren ist keine gute Idee – dann also lieber alleine lunchen am eigenen Tisch.

Um trotzdem ein wenig Zeit abseits des Bürotisches und zusammen mit den Kolleg*innen zu verbringen, können wir euch einen mittäglichen Spaziergang empfehlen. So könnt ihr Abstand halten, euch austauschen und gleichzeitig Bewegung und frische Luft schnappen. Auch wenn es “nur” ein Spaziergang ist: es hilft ungemein, sich auch außerhalb der Arbeit gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen und sich Zeit füreinander zu nehmen.

Gesicht zeigen

Klar, der Enthusiasmus, mit dem wir uns zu Beginn der Pandemie zur gemeinsamen Kaffeepause verabredet haben, ist mittlerweile verflogen und wir sind äußerst effektiv geworden darin unsere Meetings virtuell abzuhalten – online Zusammentreffen zur Pause im Team sind dabei allerdings ein wenig auf der Strecke geblieben. Trotzdem: auch ein virtuelles Meeting zum Glühwein trinken am Feierabend hilft und tut gut, das haben wir selbst vor ein paar Wochen erfahren, denn der Austausch hat uns definitiv gefehlt. Einfach mal machen! Solltet ihr noch ein Ideen benötigen für eine besinnliche Weihnachtsfeier in Zeiten von Corona haben wir euch hier ein paar zusammengetragen.
Und noch ein Tipp von unserer Seite: auch bei größeren, routinierten virtuellen Meetings hilft es, auch einfach mal die Kamera zu aktivieren und zu den gewohnten Stimmen auch wieder ein Gesicht zu sehen.

Abschließend gilt es zu sagen, wie wichtig es ist, dass sich alle Kolleg*innen wohlfühlen – egal ob im Büro oder im Homeoffice, und dass wir gemeinsam darauf achten, festgelegte Regeln einzuhalten und klar zu kommunizieren, falls sich etwas nicht richtig anfühlt. We’re in this together!