Dieser Kalender gibt dir jeden Tag die Möglichkeit, mit kleinen Schritten Deinen Alltag und die Welt ein bisschen grüner zu machen.

Lebe nachhaltig! Das hören und wollen viele von uns, ist allerdings leichter gesagt als getan und kostet dann doch Überzeugungsarbeit, auch bei sich selbst. Am Besten also mit kleinen Veränderungen anfangen und sich Tipps von Kennern holen. Der immerwährende Nachhaltigkeitskalender tut genau das: Mit jedem neuen Start in den Tag gibt es eine Kalenderkarte mit Zero-Waste-Ideen, saisonalen und teils veganen Rezepten oder auch dem besten Ökostromanbieter. Kurz: mit vielen Möglichkeiten, dank derer man herausfinden kann, welche nachhaltigen Lösungen zu einem passen.

Das Projekt von Evergreen Ideas startet gerade seine Crowdfunding–Kampagne, nachdem sich Ende letzten Jahres die erste und kleinere Auflage bereits gut verkauft hat. Julia Hupel und Raphael Stuckart, die ebenfalls hinter dem Food-Blog „Der Veg ist das Ziel“ stecken, wollen damit andere animieren, nachhaltig zu leben: „Wenn mir jemand sagen würde, lebe ab jetzt nachhaltig, es gibt keine andere Chance mehr, dann würde ich auch denken, wie kann ich das schaffen? Und so geht es wahrscheinlich ganz vielen.“ Deshalb betont Hupel, dass schon durch eine einfache Sache, die nicht viel Zeit kostet, super viel erreicht werden kann, wenn man sagt: Ich mache diesen Wechsel.

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Die Idee hatte Hupel während sie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde studierte nach einer Konferenz über erneuerbare Energien, bei der eine Vielzahl von positiven Ideen vorgestellt wurden und der Eindruck entstand, dass noch alles möglich ist – auch eine nachhaltigere Welt. Auf dem Rückweg in der S-Bahn traf sie allerdings wieder auf die Realität: Plastiktüten, Coffee-to-go-Becher, H&M-Tüten und Döner en masse.

Klar war ihr allerdings: Es ist noch Zeit umzudenken. Es fehle nur an der Aufklärung und an Wegen der Umsetzung. Und da kommt der immerwährende Nachhaltigkeitskalender ins Spiel. Er will diese Wege aufzeigen. Schritt für Schritt.

Für die minimale Selbstkontrolle kann man auf der Vorderseite direkt einen Haken setzen, ob man den Tipp gleich heute in die Tat umsetzt oder das Ganze lieber auf das nächste Jahr verschiebt – schließlich ist der Kalender immerwährend und im neuen Jahr ohne Probleme wiederverwendbar. „Es geht viel darum, Dinge selber zu machen und in die Hand zu nehmen und zum Beispiel mal auszuprobieren, sein Waschmittel selbst zu machen – das ist schon ein Anfang.“ Aber auch größere Themen, wie die vegane Ernährung, Zero Waste oder der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank sind ein Teil davon. Das Design des Kalenders ist simpel gehalten und um von außen mindestens so grün zu sein wie von innen, unterstützt man mit dem Kauf direkt die Hersteller, eine Ökodruckerei und eine Behindertenwerkstatt in Berlin.

Dieser Artikel erschien zuerst im enorm Magazin.