Ozan Taner hat im wilden Berlin der 1990er Jahre zunächst Wirtschaftsingenieurwesen studiert, wobei er schon damals durch seine ehrenamtliche Tätigkeiten für verschiedene Studenten-Organisationen und das ausschweifende Nachtleben viele internationale Bekanntschaften machte. Folgerichtig schloss er sein Diplom in den USA ab, bevor er als Praktikant nach Brasilien ging und einige Jahre später als Berater für Roland Berger dauerhaft in Südamerika Karriere machte. Obwohl er in Rekordzeit eine Führungsposition inne hatte, entschied er sich nach einem Sabbatical für den Ausstieg aus dem hektischen Berater-Alltag und wechselte ins noch stressigere Gründer-Leben. Sein Ziel: Mit Moema Espresso den internationalen Kaffeehandel verändern.

Wir haben mit Ozan das Berlin nach der Wende wieder aufleben lassen, über seine erste Email-Adresse geschmunzelt, die ihn damals zum Tech-Vorreiter in Deutschland machte und uns vorzustellen versucht, wie er als Praktikant als rechte Hand des CEOs ein VW-Werk in Brasilien mit aufgebaut hat. Wir haben erklärt bekommen, wie ein Onboarding von Roland Berger auf Ibiza aussieht, sehr viel über guten Kaffee gelernt und die Vorteile von direktem Handel zu Tage gefördert. Außerdem hat uns Ozan verraten, wie es ihm gelungen ist, dass Roman Abramowitsch Moema als seinen Lieblingskaffee für sich entdeckt hat.

Mit Moema Kaffee hat Ozan ein Konzept entwickelt, das fairer als Fair-Trade ist. Durch Direct-Trade profitieren Kleinbauern bis zu zehn mal mehr, weil sie einen weitaus größeren Teil der Wertschöpfungskette umsetzen. Wie das funktioniert und warum dabei auch noch besserer Kaffe rauskommt hat uns Ozan im Podcast erklärt. 

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