Die Parteienlandschaft in Deutschland und vielen anderen westlichen Industrieländern befindet sich in einer historischen Umbruchphase. Die alten Volksparteien erleiden herbe Wahlniederlagen während kleinere Parteien, Populisten und Quereinsteiger große Erfolge feiern. Diana Kinnert kennt das Innenleben der Volkspartei CDU sehr gut, obwohl sie auf den ersten Blick keine klassische CDU-Politikerin ist. Vielmehr hat sie für sich ein neues Format gefunden mit unterschiedlichsten Tätigkeiten zwischen Politik, Unternehmertum und Publizistik - hochspannend, auch vor dem Hintergrund einer Arbeitswelt im Wandel.

Diana hat uns erzählt, wie sie zu ihrem ersten CDU-Stammtisch gegangen ist und zunächst für die Kellnerin gehalten wurde, warum sie als moderne, lesbische Frau mit migrantischen Wurzeln in einer konservativen Partei ihre politische Heimat gefunden hat und was sie unter “Politik-Spionage” versteht. Wir haben mit ihr über die Entfremdung zwischen den Generationen gesprochen und was sich dagegen tun lässt, über Parteien als Netzwerk-Organisationen und die kluge Verknüpfung von Unternehmertum und politischem Aktivismus.

Diana hat es geschafft, ihre vielen unterschiedlichen Interessen zu eine Art “persönlichem Beruf” zusammenzufassen, den es vorher nicht gab und der am ehesten vielleicht mit “Politik-Influencerin” oder “Meinungsmacherin” zu umschreiben ist. Sie ist damit ein Prototyp für eine neue Art von selbstbestimmter Arbeit und zugleich Inspirationsquelle für die politische Debatte.

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