Für nur 40 Cent kann das UN-Welternährungsprogramm einen Menschen in Konflikt- oder Katastrophenregionen für einen Tag lang ernähren. 40 Cent! Für diesen Betrag bekommt man in Berlin-Mitte noch nicht mal einen extra Schuss Sojamilch in seinen Cappuccino gekippt. Jeder von uns könnte mühelos jeden Tag einen oder gleich mehrere Menschen vor dem Verhungern bewahren, aber tun wir das? Sebastian Stricker will mit Share das Spenden radikal vereinfachen und fest in unserem Konsumalltag verankern, automatisch bei jedem Kauf eines Share-Produktes.

Wir haben mit Sebastian darüber gesprochen, was ihn von seinem ersten Berufswunsch (-> Pilot) abgebracht hat, weswegen er dann trotz aller inneren Widerstände BWL studiert hat und wie er anschließend über ein paar Umwege nach Tansania zur Entwicklungszusammenarbeit gekommen ist. Sebastian hat uns davon berichtet, wie er seinen Chef bei den Vereinten Nationen (UN) davon überzeugen konnte, während seiner Arbeitszeit heimlich ein Startup zu gründen, warum dieses Unternehmen (-> ShareTheMeal) dann bereits vor der offiziellen Gründung von den UN übernommen worden ist und wie daraus die Idee zu seiner zweiten Gründung Share entstanden ist.

Sebastian agiert an einer sehr spannenden Schnittstelle zwischen Unternehmertum und NGO-Tätigkeit. Ihm ist es gelungen, das komplexe Konstrukt der klassischen Spendenakquise radikal zu vereinfachen: Kauf ein Produkt, spende ein gleichwertiges Produkt. Dieses 1:1 Prinzip ist leicht verständlich und somit bestens geeignet für den Multi-Milliarden-Konsumgütermarkt, den er damit nachhaltig aufmischen möchte.

Hört Euch das Gespräch mit Sebastian an! Ihr könnt unsere Folgen auf allen gängigen Podcast-Plattformen hören und abonnieren.

Hier eine kleine Auswahl: 

Spotify, Anchor.fm, Soundcloud