Christian Kroll merkte schon während seines BWL Studiums, dass er keine klassische Karriere in einem profitmaximierenden Unternehmen einschlagen möchte. Seine Reisen nach Asien prägten seine Sichtweise entscheidend und sensibilisierten ihn für die gesellschaftlichen Chancenungleichheiten. In Südamerika beschäftigte er sich zudem zunehmend mit den weltweiten Umweltproblemen und kam zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel nur duch das Pflanzen von gigantischen Mengen an Bäumen aufgehalten werden kann. Mit dieser Mission im Kopf und der Idee, sich mit einer Suchmaschine selbständig zu machen, entstand das Grundgerüst zu seinem Startup Ecosia.

Trotz zwei gescheiterter Versuche in Indien und Argentinien, mit einer Suchmaschine ein Social Business aufzubauen, gab Christian nicht auf. Im "Geil Montag"-Podcast erzählt er, was ihn dazu antrieb, letztendlich die erfolgreiche Suchmaschine Ecosia zu gründen und weshalb das seiner Meinung nach die einzige Möglichkeit ist, den Planeten zu retten. Die Funktionsweise ist sehr einfach: Durch jede Anfrage in der Suchmaschine werden Gewinne generiert und diese werden dann in Baumpflanzprojekte investiert.

Christian ist überzeugt davon, dass eine Revolution des kapitalistischen Wirtschaftssystem notwendig ist, um das Überleben der Menschheit bis zum Ende des Jahrhunderts zu sichern. Er erklärt im Podcast, warum er im Zuge dieser Überlegungen sein Unternehmen in Verantwortungseigentum übergeführt hat und dabei auf viel Geld verzichtet hat.

Wenn ihr außerdem alle Hintergründe zum Kaufangebot des Hambacher Forsts für 1 Million Euro erfahren wollt, solltet ihr euch diese Folge auf keinen Fall entgehen lassen. Ihr könnt den Podcast auf allen gängigen Plattformen hören und abonnieren.


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